Email Marketing Teil 4 – Die Verpackung des Newsletters

Januar 20, 2021

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Angelo

Von Reverse Engineering & High Concept.

Ironie, die Geheimwaffe.

Inhalt:

  1. Betreff
  2. Anrede

Im vorherigen Artikel haben wir besprochen, wie die Logik und der Mangelfaktor den Interessenten zum Kaufabschluss bringen kann. Wie können wir sicherstellen, dass die Abonnenten die Information auch wirklich lesen? Das erste was sie sehen zählt. Im Beitrag “Was tun, was lassen im Newsletter Brief, haben wir angesprochen, dass kurze Formulierungen besser sind als lange. Kein Roman, sondern Schlagzeile. Dieses Prinzip ist nirgends wichtiger als hier.

1. Betreff

Beinahe wichtiger als alles Andere. Wir können ALLES richtig machen, wenn der Betreff nicht Interesse generiert, dann haben wir schon verloren. Dies ist vor allem bei neuen Abonnenten, welche uns noch nicht gut kennen ein grosses Thema. Einen Vergleich aus der Movie Branche macht hier Sinn. Der Betreff ist der Titel des Films. Warum? Nun Filme funktionieren auf eine Art sehr ähnlich, nicht zuletzt deshalb, weil Menschen von guten Geschichten bewegt werden. Dies ist die wahre Hemmschwelle, die es zu überwinden gibt. Schwache Stories verkaufen nicht. Was aber mit dem Vergleich? Eine Auflistung, der gebräuchlichen Elemente in der Movie Branche. Es beginnt mit der längst möglichen Fassung und endet mit der kürzesten, möglichen Fassung. Diese sind: originale Geschichte (Buch, Wahre Begebenheit), Film, Zusammenfassung, Logline, Titel. Was auffällt ist, dass das Letzte Element, nämlich der Titel in vielen Fällen sogar ein einziges Wort ist. Es enthält aber die volle Ladung und Essenz der Geschichte. Die Zielfunktion eines jeden Betreffs. Dies ist auch der Grund, warum der Betreff immer erst dann geschrieben wird, wenn der Newsletter Brief vollendet ist.

2. Anrede

Die Abonnentin hat den Betreff gelesen und hat den Brief geöffnet, weil ihr Interesse geweckt wurde. Das nächste was Sie sieht ist die Anrede. Wir können die Anrede personifizieren, nichts spricht dagegen, was aber um Welten wichtiger ist: Der Inhalt. Der Leser geht systematisch vor, da Er keine Unnötige Zeit verlieren will. Das heisst: Betreff – lesen – ok – öffnen. Anrede – lesen – ok – weiterlesen. Sobald Er nicht mehr überzeugt ist, kann er abfallen. Womit können wir die Anrede also vergleichen? Mit der zweit kürzesten Fassung, die In der Movie Branche existiert. Nämlich der Logline. Dies ist im Besten Falle ein einziger Satz, der nicht nur zusammenfasst, sondern auch konzeptuell hochstehend ist. Bei Movies erreicht man dies mit Ironie am besten. Im Beitrag “Die Essenz des Newsletter Briefes” haben wir angesprochen, dass die Allgemeinheit häufig eine falsche Idee hat über alle Möglichen Themen. Selbst wenn wir umzingelt sind von Experten, Bücher, Wissenschaftler, Psychologen und Influenzieren. Geschweige denn von der  universellen Wissens Datenback, ein Klick entfernt von uns. Ist es da nicht ironisch, dass wir im Allgemeinen nicht bescheid wissen? Wir haben die besten Grundvoraussetzungen um auch in der Anrede, hochwertige Konzepte einzusetzen.

Wenn wir eine konzeptuell hochstehende Anrede generiert haben, dann erst, als letzter Schliff, wird der Betreff kreiert. Das heisst, für einen durchdachten Newsletter Brief, beginnen wir erst ganz hinten und arbeiten uns Schritt für Schritt zurück zum Anfang. Was ist der Vorteil? Wir arbeiten in jedem Stadium mit der VOLLEN Ladung an Information. In der Wissenschaft, Technologie und auch in komplexen Arbeitsprozessen wird häufig genau so gearbeitet. Es wird als “Reverse Engineering” bezeichnet. Bei dieser Methode kommt jedes Detail ans Licht. Man arbeitet mit dem exakte Wissen über Etwas, also mit der vollen Ladung an erhältlichen Information zum Thema.


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