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DIE ESSENZ DES „NEWSLETTER BRIEFES“ – PART 2

Die ersten ein bis maximal zwei Sätze sollten die Aufmerksamkeit des Lesers sofort entflammen. Wie erreicht man das? Relevanz, Aktualität, Trend und meine beliebteren Taktiken sind Kuriosität und Kontroverse. Der Fokus hier liegt auf den Emotionen.
Newsletter Brief Part 2

by The Fool

Apr. 22, 2022

Die Essenz des “Newsletter Briefes”

Sie wollen Fakten, interessant verpackte Fakten.

Der emotionale Turbo.

Inhalt

  1. Struktur, basierend auf Emotionen und Logik
  2. Die Komponenten
  3. Das trojanische Pferd
  4. Die Allgemeine Meinung
  5. Die andere Sichtweise
  6. Medium wechseln
  7. Mediumstreu 
  1. Struktur: Es gibt eine präzise Struktur, die verhindert, dass man um den heissen Brei herumredet. Sie stellt sicher, dass man alle wichtigen emotionalen und rationell logischen Faktoren kombiniert. Das wichtigste: Die richtige Reihenfolge. Warum sind Emotionen essenziell? Sie verkaufen. Logik formuliert bloss nachträglich die Berechtigung dafür. Diese beiden wichtigen Prozesse verlaufen nahtlos ineinander. So sollte es sich auch im Newsletter Brief verhalten.
  1. Die Komponenten: Das trojanische Pferd – Die allgemeine Meinung – Die andere Sichtweise – Logik berechtigt – Mangel Faktor – Kundenbindung auf Autopilot – Widerstandsloser Verkauft

Schauen wir uns diese Punkte genauer an.

  1. Das trojanische Pferd: Die ersten ein bis maximal zwei Sätze sollten die Aufmerksamkeit des Lesers sofort entflammen. Wie erreicht man das? Relevanz, Aktualität, Trend und meine beliebteren Taktiken sind Kuriosität und Kontroverse. Der Fokus hier liegt auf den Emotionen. Das Ziel ist, dass die Leserin von Anfang an emotional angesprochen ist. Je stärker die Emotion, desto wahrscheinlicher, dass Sie weiterlesen wird. Ein Gesetz, welches sich aus Studien von Beiträgen – egal in welcher Form und Medium – ergibt, welche viral werden. Trojanisches Pferd? Ja, die Idee dahinter ist, dass der Abonnent abgelenkt ist und nicht merkt, zumindest vorerst nicht, dass Er in einen Verkaufsprozess hereingezogen wird. Noch ist er dazu nicht bereit. Später wird es ihm dann bewusst, aber Er hat dann meist schon entschieden: Es sich lohnt hier zu investieren.
  1. Die Allgemeine Meinung: Die nächsten zwei Sätze sollten darlegen wie im Allgemeinen übers Thema gedacht wird. Es sollte in diesem Moment die Meinung einer möglichst grossen Masse treffen. Die Idee dahinter ist, dass die Leserin sich möglichst auch dazu zählen wird. Das hat zur Folge, dass Sie umso mehr erstaunt sein wird, wenn es einen besseren, ihr noch unbekannten Weg bzw eine Lösung zu Ihrem Problem gibt. Meistens haben wir ja zuvor den allgemein akzeptierten Lösungsansatz schon ausprobiert und dieser brachte nur bedingt Erfolge.
  1. Die andere Sichtweise: Hier kommt die Lösung, Dein Produkt ins Spiel. An diesem Punkt wird je nach Strategie entschieden: Bleiben wir hier, oder wechseln wir Medium? Man könnte zum Beispiel auf eine Landing Page verwiesen, oder man fährt im selben Brief fort. Die Strategie entscheidet hier über das Medium – ein Ansatz, der in jeder Marketing Form zentral ist. Die eine Regel ist nur: Wenn wir uns entscheiden das Medium zu wechseln, sollten wir sicher sein, dass wir schon genug Feuer entfacht haben, sodass der Abonnent dann auch wirklich auf die Reise mitkommt. Daher, wenn das Medium an dieser Stelle gewechselt wird, müssen zwingend ein oder zwei “Golden Nuggets” enthüllt werden. Also Information, die verboten gut klingt. Anders ausgedrückt, Information, die der Newsletter Leserin einen fast schon unfairen Vorteil bringt, gegenüber anderen, die den Brief nicht erhalten. Das ist der Idealfall. Wenn wir diese Emotion entfachten, dann sind wir auf gutem Weg zum Kaufabschluss.

Die Wege trennen sich:

  1. Medium wechseln: Da wir nun genug Emotionen und somit Interesse geweckt haben, können wir getrost die Plattform wechseln und die Interessenten auf einen Button oder Link verweisen. Mit der einfachen Aufforderung: Mehr erfahren oder ähnlich. Es braucht hier keine ausgeklügelte Formulierung mehr. Die Leserin ist schon im Bann. Die psychologischen Gesetzmässigkeiten bleiben auch im nächsten Medium die selben. Da wir aber nun von einer “aktiv interessierten* Person reden können, wird alles nochmals vertieft. Wir beginnen von Vorne. Die komplette Story wird nun enthüllt. Es ist analog zu Movies. Wenn der Brief den Movie Trailer symbolisiert, dann ist das nächste Medium hier der gesamte Streifen. Leute, die bereits im Kino sitzen, haben keine reduzierte Aufmerksamkeits-Spanne mehr.  Sie nehmen sich die Zeit gerne. Im Extremfall wählen sie eine spätere Ausstrahlungsstunde, aber sie werden den Film anschauen.
  1. Mediumstreu: Bleiben wir aus bestimmten Gründen beim Brief, dann folgen nun die Fakten. Der Logische Teil des Hirns wird beruhigt und bekräftigt in der Annahme, dass sich die geopferte Zeit hier lohnt.

Wir sind an diesem Punkt beinahe in der Mitte der Komponentenliste angelangt. Ich werde im nächsten Beitrag genauer auf die zweite Hälfte des Briefes eingehen.

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